Zutritt – Berechtigungsbericht für Dateifreigaben (NTFS und SMB)

Wer darf wohin?

Zutritt ist ein Berechtigungsbericht für Windows-Dateifreigaben: Es liest Freigabe- und NTFS-Berechtigungen, löst Gruppen bis zur einzelnen Person auf, meldet riskante Rechte mit 15 Prüfregeln und schreibt einen Excel- oder PDF-Bericht zum Abzeichnen. Nur lesend, ohne Server und ohne Agent – für Windows 10 und 11, kostenlos unter der MIT-Lizenz.

Status: Demnächst OT-Sicherheit & Compliance Stand:
  • SMB + NTFS
  • Gruppen → Personen
  • 15 Prüfregeln
  • Excel & PDF

Demnächst: Download und Quellcode kommen mit der Veröffentlichung. Wer vorab testen möchte, meldet sich zur Beta an – wir melden uns persönlich.

Zutritt, Berechtigungsbericht: Ordnerbaum und der Reiter „Wer darf hier rein“ mit jeder Person, ihrem effektiven Recht und der Gruppenkette.
Wer darf hier rein? Pro Ordner jede Person mit dem effektiven Recht über Freigabe und NTFS – und die Gruppenkette, über die der Zugriff kommt.

Zugriffsrechte anzeigen: Wer darf worauf zugreifen – und warum?

Auf gewachsenen Fileservern ist oft schwer zu sehen, wer wohin darf: Rechte hängen an verschachtelten Gruppen, die Vererbung ist irgendwo unterbrochen, verschobene Ordner haben ihre alten Rechte mitgenommen. Für eine regelmäßige Berechtigungsprüfung braucht es trotzdem eine klare Antwort und einen Nachweis, etwa einen NTFS-Berechtigungsbericht zum Abzeichnen.

Als Berechtigungsanalyse für Fileserver beantwortet Zutritt genau diese Frage – wer darf worauf zugreifen, und warum – für Admins und Prüfer, die die Antwort regelmäßig brauchen, ohne eine neue Plattform einzuführen. Nicht zu verwechseln mit einer Zutrittskontrolle für Türen: Zutritt prüft Zugriffsrechte auf Dateifreigaben.

Funktionen des Berechtigungsberichts

  • NTFS- und Freigabeberechtigungen auslesen

    Eine Freigabe, ein ganzer Server, lokale Ordner oder alle Freigaben dieses PCs. Abzweigungen (Junctions) werden vermerkt, aber nicht verfolgt.

  • Effektive Berechtigungen wie Windows

    Gespeicherte Reihenfolge der Einträge (auch nicht kanonische), Verweigern-Einträge, Vererbung, OWNER RIGHTS und Freigabe mit NTFS zusammen – in der Testsuite gegen die Zugriffsprüfung von Windows geprüft.

  • Gruppen bis zur Person

    Lokale Konten und Gruppen des Servers und, auf Rechnern in einer Domäne, Active Directory – verschachtelt, mit Schutz vor Zyklen.

  • Wer darf hier rein? Wohin darf diese Person?

    Pro Ordner jede Person mit effektivem Recht und Gruppenkette; pro Person jeder erreichbare Ordner – auch über verschachtelte Gruppen und deaktivierte Konten.

  • 15 Prüfregeln mit Empfehlung

    Breite Gruppe darf schreiben, verwaiste SID, Recht direkt an eine Person, Vollzugriff für Nicht-Admins, versteckte Vererbungsbrüche, verschobene Ordner, Einträge in falscher Reihenfolge – jeweils mit Erklärung und Empfehlung.

  • Vergleich mit dem letzten Lauf

    Neue und erledigte Befunde, geänderte ACL-Einträge und Gruppenmitgliedschaften – und wer jetzt mehr oder weniger darf.

  • Excel und PDF zum Abzeichnen

    Filterbare Excel-Arbeitsmappe mit jedem Eintrag; PDF mit Deckblatt, Zusammenfassung, Befunden und einem Block für „Geprüft von“, Datum, Unterschrift und Bemerkungen.

  • Befehlszeile und geplante Aufgaben

    Zutritt.exe scan mit Vergleich und Bericht, Exitcodes 0–3 für das Monitoring – etwa jeden Montag früh per Aufgabenplanung. Befehle und Optionen gibt es deutsch und englisch.

Berechtigungen auswerten: die 15 Prüfregeln

Prüfregeln von Zutritt mit Schweregrad
RegelSchweregradTitel in der AppBedeutung
ZT01HochBreite Gruppe darf schreibenJeder, Authentifizierte Benutzer, Domänen-Benutzer o. Ä. haben Schreibrechte
ZT02MittelBreite Gruppe darf leseneine breite Gruppe hat Leserechte
ZT03MittelRecht direkt an Person vergebenRecht an eine einzelne Person statt an eine Gruppe
ZT04MittelVerwaiste SIDEintrag oder Besitzer zeigt auf ein gelöschtes Konto
ZT05HochVollzugriff für Nicht-AdminsVollzugriff für ein Konto oder eine Gruppe, die kein Administrator ist
ZT06NiedrigTief versteckte AusnahmeVererbung tief im Ordnerbaum unterbrochen
ZT07InfoVerweigern-Eintragausdrücklicher Verweigern-Eintrag
ZT08InfoFreigabe: alle dürfen ändernFreigabe gibt Jeder oder Authentifizierten Benutzern mindestens Ändern
ZT09InfoOrdner nicht lesbarOrdner, Datei oder Ziel konnte nicht gelesen werden
ZT10NiedrigBesitzer ist ein BenutzerkontoBesitzer ist ein persönliches Benutzerkonto
ZT11NiedrigLeere Gruppe berechtigteine Gruppe ohne Mitglieder hat Rechte
ZT12MittelDeaktiviertes Konto berechtigtein deaktiviertes Konto hat eigene Rechte
ZT13InfoFreigabe-Berechtigungen nicht lesbarFreigabe-Berechtigungen konnten nicht gelesen werden
ZT14NiedrigRechte weichen von der Vererbung abgeerbte Einträge passen nicht zum übergeordneten Ordner – typisch für verschobene Ordner
ZT15MittelEinträge nicht in kanonischer Reihenfolgez. B. Verweigern hinter Erlauben – Windows wertet die gespeicherte Reihenfolge aus und gewährt dann anderes, als die Einträge auf den ersten Blick versprechen

ACL-Befunde meldet Zutritt dort, wo ein Eintrag ausdrücklich gesetzt ist – nicht noch einmal an jedem Ordner, der ihn erbt.

Für Berechtigungsprüfungen und Audits

Regelmäßige Prüfungen der Zugriffsrechte werden in GMP-Umgebungen (EU GMP Annex 11), nach ISO/IEC 27001 (Maßnahme A.5.18 „Zugangsrechte“) und unter NIS2 erwartet. Zutritt liefert den Nachweis: was geprüft wurde, von wem, wann, mit welchem Ergebnis und was sich seit dem letzten Mal geändert hat – und eine Seite zum Unterschreiben.

Zutritt ist kein validiertes System und macht keine Compliance-Zusage. Es ist ein Analysewerkzeug, das nur liest; wie es in einem regulierten Prozess qualifiziert und eingesetzt wird, entscheidet der Betreiber.

Umstieg von kommerziellen Berechtigungs-Reportern: Zutritt als Alternative

Wer Berechtigungen auf Dateifreigaben bisher mit einem kommerziellen Berechtigungs-Reporter auswertet, findet in Zutritt ein Werkzeug für dieselbe Aufgabe: zeigen, wer auf welchen Ordner zugreifen darf. Zutritt bietet dafür:

  • Freigabe- und NTFS-Berechtigungen zusammen, effektive Rechte wie Windows sie berechnet – gegen die Zugriffsprüfung von Windows getestet
  • Gruppen bis zur einzelnen Person: lokale Konten und Gruppen des Servers und Active Directory der eigenen Domäne, verschachtelt
  • 15 Prüfregeln mit Erklärung und Empfehlung und den Vergleich mit dem letzten Lauf
  • Excel-Arbeitsmappe mit Filtern und PDF mit Block zum Abzeichnen
  • nur lesend, ohne Server, Agent oder Dienst; Befehlszeile mit Exitcodes für geplante Aufgaben
  • kostenlos unter der MIT-Lizenz, ohne Lizenzschlüssel, ohne Lizenzserver und ohne Telemetrie

Was Umsteiger wissen sollten: Zutritt läuft nur unter Windows 10 ab Version 1809 und Windows 11 (x64), löst Active Directory nur für die Domäne des prüfenden PCs auf und ist dabei bisher nur gegen ein simuliertes Verzeichnis getestet. Es überwacht nicht dauerhaft und ändert keine Rechte.

Systemvoraussetzungen

Betriebssystem
Windows 10 ab Version 1809 oder Windows 11, x64 – nur Windows, weil NTFS, Freigaben und Active Directory nur dort lesbar sind
.NET
nicht nötig für die MSI und Zutritt.exe; das ZIP braucht die .NET 10 Desktop Runtime
Rechte
ein Konto, das die gewünschten Berechtigungen lesen darf; Freigabeberechtigungen brauchen Administratorrechte auf dem Server
Active Directory
optional, wenn der prüfende PC Mitglied der Domäne ist
Sprache
Oberfläche, Befehlszeile und Berichte auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Chinesisch (die letzten drei maschinell übersetzt, noch nicht von Muttersprachlern gegengelesen)

Grenzen, ehrlich gesagt

  • Vorabversion, noch nicht signiert: SmartScreen kann warnen; die Downloads lassen sich über SHA256SUMS.txt prüfen.
  • Active Directory nur für die eigene Domäne des prüfenden PCs; Gruppen aus vertrauten Domänen werden genannt, aber nicht aufgelöst. Bisher gegen ein simuliertes Verzeichnis getestet, noch nicht in einer echten Domäne.
  • Im Zweifel zeigt Zutritt mehr Zugriff, nicht weniger: bedingte Erlaubnisse zählen, bedingte Verweigerungen nicht, nicht lesbare Freigaberechte bedeuten „nur NTFS“.
  • Dateien werden nur mit --dateien geprüft, und dann nur solche mit eigenen Rechten.
  • Sehr große Berichte werden mit sichtbarem Hinweis gekürzt – das PDF früher als die Excel-Arbeitsmappe.
  • Kein Dauer-Monitoring und keine Auswertung von Dateizugriffen; Rechte ändert Zutritt bewusst nicht.

So sieht Zutritt aus

Abbildungen mit Beispieldaten aus dem Demo-Modus.

Häufige Fragen

Wie kann ich NTFS-Berechtigungen auslesen und für alle Unterordner nach Excel exportieren?

Mit Zutritt: Freigabe, Server oder Ordner eingeben und den Scan starten. Zutritt liest alle Ordner mit eigenen Rechten; auf der Seite „Bericht“ lassen sich dann die Ordnerberechtigungen exportieren – als filterbare Excel-Arbeitsmappe oder als PDF.

Wie zeige ich die Zugriffsrechte an, also wer auf welchen Ordner unseres Fileservers zugreifen darf?

Die Ansicht „Wer darf hier rein“ zeigt pro Ordner jede Person mit ihrem effektiven Recht über Freigabe und NTFS und die Gruppen, über die der Zugriff kommt.

Auf welche Ordner hat ein bestimmter Benutzer Zugriff?

Die Seite „Personen“ listet jeden Ordner, den eine Person erreicht, mit effektivem Recht und Gruppenkette – auch über verschachtelte Gruppen.

Wie ergeben sich die effektiven Berechtigungen aus Freigabe- und NTFS-Rechten?

Über das Netz gilt jeweils die strengere von beiden. Innerhalb von NTFS zählen die gespeicherte Reihenfolge der Einträge, Verweigern-Einträge und die Vererbung. Zutritt rechnet das wie Windows und ist dagegen getestet; Einträge in nicht kanonischer Reihenfolge meldet Regel ZT15.

Wie finde ich verwaiste SIDs in NTFS-Berechtigungen?

Regel ZT04 meldet Einträge oder Besitzer, die auf gelöschte Konten zeigen – aber nur, wenn die zuständige Kontendatenbank erreichbar war. Sonst steht dort „Unbekannt“ statt eines Löschhinweises.

Ändert Zutritt Berechtigungen?

Nein. Zutritt liest nur; es ändert keine Berechtigungen, Dateien oder Konten und braucht keinen Server, keinen Agenten und keinen Dienst.

Werden Daten an ICT Baden gesendet?

Nein: keine Telemetrie, keine Absturzberichte, keine Update-Prüfung. Die Läufe liegen in einer SQLite-Datei pro Benutzer auf dem prüfenden PC.

Ist Zutritt kostenlos?

Ja, Zutritt ist kostenlos unter der MIT-Lizenz. Der Download folgt mit der Veröffentlichung.

Gibt es eine kostenlose Alternative zu kommerziellen Berechtigungs-Reportern für Dateifreigaben?

Zutritt erfüllt dieselbe Aufgabe – Freigabe- und NTFS-Berechtigungen auslesen und zeigen, wer worauf zugreifen darf – und ist kostenlos unter der MIT-Lizenz. Dazu kommen 15 Prüfregeln, der Vergleich mit dem letzten Lauf und ein PDF-Bericht zum Abzeichnen. Der Download folgt mit der Veröffentlichung.

Ratgeber

Windows, Active Directory und Excel sind Marken der Microsoft-Unternehmensgruppe. Sie werden nur genannt, um die Kompatibilität zu beschreiben.

Kontakt

Interesse an Zutritt?

Schreiben Sie uns, wofür Sie das Produkt einsetzen möchten – wir melden uns persönlich.

info@ict-baden.de +49 172-7207196

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